Essen besteht aus vielen Sinneseindrücken
Geschmack ist nur ein Teil davon.
Auch Geruch, Konsistenz, Temperatur, Farbe und das Gefühl eines Lebensmittels im Mund spielen eine Rolle.
Wenn Sinneseindrücke besonders intensiv wahrgenommen werden, können bestimmte Lebensmittel sehr unangenehm sein. Hintergründe dazu im Beitrag Reizüberflutung bei Autismus.
Vorhersehbarkeit kann wichtig sein
Ein bestimmtes Produkt schmeckt normalerweise immer ähnlich.
Bei anderen Lebensmitteln kann jeder Bissen anders sein. Eine Erdbeere kann süss, sauer, weich oder fest sein.
Für manche Kinder kann diese Unvorhersehbarkeit schwierig sein.
Druck kann die Situation verstärken
Wenn Essen bereits mit Stress verbunden ist, kann zusätzlicher Druck die Situation weiter erschweren.
Es lohnt sich deshalb, zuerst verstehen zu wollen, was an einem Lebensmittel oder an der Esssituation schwierig sein könnte.
Wann braucht es zusätzliche Unterstützung?
Eine stark eingeschränkte Ernährung kann unterschiedliche Ursachen haben.
Wenn Wachstum, Gesundheit, Nährstoffversorgung oder der Familienalltag betroffen sind, sollte dies mit entsprechend qualifizierten medizinischen oder ernährungsbezogenen Fachpersonen besprochen werden.