Nicht jede Situation kostet gleich viel Energie
Unterricht, soziale Kontakte, Lärm, Veränderungen, Kommunikation oder das Unterdrücken eigener Bedürfnisse können Energie benötigen.
Was für eine Person kaum anstrengend ist, kann für eine andere Person eine grosse Belastung darstellen.
Belastungen können sich summieren
Oft ist nicht ein einzelnes Ereignis ausschlaggebend.
Viele kleine Anforderungen können sich über Stunden hinweg summieren.
Am Nachmittag oder Abend scheint eine kleine zusätzliche Anforderung dann plötzlich eine sehr starke Reaktion auszulösen. Hintergründe dazu finden Sie im Beitrag Reizüberflutung bei Autismus.
Dabei kann die eigentliche Belastung bereits viel früher begonnen haben.
Pausen sind Teil des Energiehaushalts
Pausen müssen tatsächlich Erholung ermöglichen.
Eine Pause auf einem lauten Pausenplatz mit vielen sozialen Anforderungen ist für ein Kind möglicherweise keine Erholung. Mehr dazu im Beitrag Pausen in der Schule.
Deshalb lohnt sich die Frage: Was bedeutet Erholung für genau diese Person?
Den gesamten Tag betrachten
Wenn schwierige Situationen häufig zu ähnlichen Tageszeiten auftreten, kann es hilfreich sein, den Tagesablauf genauer anzuschauen.
Wo wird viel Energie benötigt? Wo gibt es Möglichkeiten zur Erholung? Und welche Anforderungen könnten anders gestaltet werden?